Schloss

Die Geschichte des Schloss Niederabsdorf

Urzeit und Vorgeschichte

Aus der Urgeschichte der Region gibt es unzählige Funde die darauf hinweisen, dass Niederabsdorf und auch die gesamte Region bereits besiedelt war. Es finden sich unter anderem auch Gefäßbruchstücke, die bereits auf entwickelte Kulturen hinweisen.

 

Mittelalter

 

Kaiser Heinrich III schenkte dem bayrischen Kloster Niederalteich das Gebiet an der Zaya, dadurch konnte sein Reich gegen die Ungarn verteidigt werden. Niederabsdorf ist das erste Mal 1148 urkundlich erwähnt, Um 1232 erhielt das damalige "Zaia" den Namen "Villa Absdorf" (Dorf des Abtes von Niederalteich)

1252-53 wird dann Niederabsdorf von den Cumanen und Ungarn zerstört. Erst 1347 beginnt die Wiederbesiedelung durch den Abt von Niederalteich der durch Abgabenfreiheit für 24 Jahre versucht neue Siedler zu gewinnen.

Mit 1406 beginnt die Geschichte der Liechtensteiner in der Region Niederabsdorf. Allerdings werden die Vögte schon 1420 von den Hussiten heimgesucht.

In den nächsten zwei Jahrhunderten ist der Ort gezeichnet von wechselnden Besitzern der Geschlechter Hohenfeld und Fazi, wird von Krankheiten, Türken und Kuruzzeneinfällen geplagt. Am 20. Juni 1704 brannten die Kruzzen das Dorf nieder.

 

Neuzeit

 

 

1850 wird im Schloss eine Zuckerfabrik errichtet und in den nächsten Jahren entstehen im Ort Schule, Kindergarten und der Friedhof wird verlegt. 1866 regierten die Preußen in Niederabsdorf. Zu dieser Zeit verfügt Niederabsdorf über 142 Häuser und 941 Einwohner.

 

 

 

20. Jahrhundert

Bis lang in das 20. Jahrhunderts bleibt das Schloss zentraler wirtschaftlicher Punkt für den Ort und Refugium der Liechtensteins.

1992 erwirbt Karin Lock das Schloss.. Anfangs betreibt sie das stark renovierungsbedürftige Schloss nur mit einem Pferd. Sehr bald bekommt sie vierbeinigen Nachwuchs an allen Ecken. Balsd sind neben Hunden, Katzen und Pferden auch Eseln, Schweine und anderes Getier am Reiterhof. Ende der 90iger zählt das Reitgut schon über 30 Pferde und eine Heerschar an Reiterkindern und Einstellern die sich hier Karins Credo "Reiten leben lernen" hingeben.

 

Das neue Jahrtausend

 

Im neuen Jahrtausend beginnt dann der Endgültige Aufwärtstrend des Reitgutes als Unternehmen. Ausbau des Schlosshofes zur fulminanten Reithalle, Ausbau der ehemaligen Stallungen zum Ponyland, Aufzucht des Rosengartens und Adaptierung der Schlossräumlichkeiten werten das Gut für Gäste, Kunden, Mitarbeiter und Freunde auf.

Mit Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend beginnt auch die Zeit modernster Unternehmensführung und Zukunftsorientierung. Kooperationen mit karitativen Organisationen, Nachhaltigkeitsrichtlinien und -Berichte, Ausbau der Appartements, Pläne zur Standarderweiterung im Pferdesport und Inplementierung von Managementseminaren rüsten das Reitgut Schloss Niederabsdorf für die Zukunft.

"Reiten leben lernen" bedeutet im Reitgut Schloss Niederabsdorf über die Arbeit mit Pferden ein Gefühl für Verantwortungsprozesse, Führungsqualitäten und Kommunikationsebenen in allen Bereichen des Lebens zu auszubauen oder  erlernen.

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